Mal verunsichert. Mal bockig. Mal rebellisch. Und mal ganz entspannt und kompromissbereit. Wir alle haben Denk- und Verhaltensweisen in uns abgespeichert, die uns und anderen das Leben oftmals wirklich schwer machen können. Weil wir immer wieder in dieselben Fallen tappen. Obwohl das „eigentlich“ gar nicht an uns selbst liegt, sondern daran, dass wir permanent unbewussten Mustern folgen.

Mustern, die wir uns schon sehr bald in unserem Leben angewohnt haben. Ohne es zu bemerken. Das passierte ganz still und leise in unserer Kindheit. Nämlich jedes Mal wenn wir uns in einer Situation nicht wohl gefühlt haben, haben wir so versucht mit dieser Situation doch irgendwie klar zu kommen.

Das kann sein, weil uns unsere Mitschüler sekkiert haben, wir nicht so beliebt waren wie wir es uns gewünscht hätten, viel alleine waren, immer zu schlechte, oder zu gute Noten hatten. Was auch immer… Situationen in denen wir uns unwohl gefühlt und uns deshalb Muster angelernt haben um irgendwie damit umzugehen. Und uns so selbst zu beschützen.

So entstehen unsere eigenen Lebensmuster und auch unsere eigenen Lebensfallen. Die uns, solange wir uns nicht damit auseinandersetzen, jeden Tag wieder begleiten und permanent unser Handeln beeinflussen.

Wie kann man solche Muster im Alltag erkennen?

Schauen wir uns das gleich einmal an einem praktischen Beispiel an. Stellen Sie sich vor Ihre Freundin bittet Sie ihr beim Umzug zu helfen. Sie haben aber keine Zeit, weil Sie schon länger etwas anderes geplant haben. Etwas was Ihnen persönlich sehr wichtig ist. Wie gehen Sie mit dieser Situation um? Sagen Sie Ihrer Freundin einfach, dass Sie ihr zwar sehr gerne helfen würden, aber leider schon was anderes vorhaben? Oder sagen Sie das andere ab, um Ihre Freundin nicht zu enttäuschen, aber dafür sich selbst? Oder aber … sagen Sie Ihrer Freundin zwar ab, haben aber den ganzen Tag über ein schlechtes Gewissen und können das, was Ihnen persönlich eigentlich viel wichtiger war, gar nicht richtig genießen?

An genau solchen einfachen Beispielen können wir unser eigenes Verhalten sehr gut fest machen.
 Wie gehen wir damit um, wenn wir in einer Situation sind in der wir andere enttäuschen müssen, weil wir ihren Wunsch nicht erfüllen können. Wie gehen wir auch sonst, im Alltag, mit unseren eigenen Bedürfnissen um? Haben Sie früher beispielsweise gelernt Nähe zuzulassen? Oder haben Sie vielmehr gelernt, dass Nähe und Zuneigung verletzbar machen und ziehen sich deshalb lieber zurück, bevor Sie jemanden an sich heranlassen? Aus Angst (wieder) verletzt werden zu können…

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Und wie entstehen solche Muster nun eigentlich?

Im Schemacoaching spricht man hier von zwei Möglichkeiten, die unser Verhalten beeinflussen. Von sogenannten Bewältigungsreaktionen. Das kann zum einen die Vermeidung sein und zum anderen die Kompensation.

Die Vermeidung bringt uns dazu all‘ die Dinge, vor denen wir Angst haben, bei denen wir uns unwohl fühlen, zu vermeiden. Wenn wir uns in Gruppen zum Beispiel nicht wohlfühlen werden wir nichts unternehmen, wo wir in Gefahr laufen, das mit vielen Menschen gemeinsam tun zu müssen. Wir weichen aus und ziehen uns zurück.

Oder, wenn wir in einer Beziehung leben und Angst vor emotionalen Verletzungen in einem Streit haben. Dann werden wir alles versuchen um uns erst gar nicht streiten zu müssen. Wir geben nach, versuchen es den anderen immer recht zu machen und ziehen uns zurück. Wir schlucken unsere eigene Traurigkeit lieber hinunter, anstatt anzusprechen, was uns stört und verletzt.

Bei der Kompensation und Überkompensation passiert das genaue Gegenteil. Wenn jemand zum Beispiel wenig selbstbewusst sein hat, würde das hier nach außen nie jemand erkennen, weil das mangelnde Selbstbewusstsein in der Überkompensation durch eine enorme Selbstsicherheit überspielt wird. Nach außen. Was aber die anderen nicht wissen und sich so davon blenden lassen.
Oder wenn jemand als Kind gelernt hat von sich zu glauben „unzulänglich“ zu sein, dann wäre es eine Möglichkeit für ein überkompensiertes Verhalten als Erwachsener immer alles perfekt machen zu wollen. Ständig aufzupassen und sich selbst und andere zu kontrollieren, dass ja keine Fehler passieren. Umso das Gefühl der „Unzulänglichkeit“ nie mehr erleben und spüren zu müssen. Ein anderer Weg dem entgegenzuwirken wäre die Taktik immer sofort den anderen die Schuld zu geben, sollte doch einmal etwas schieflaufen und ein Fehler passieren.

Wie kann ich meine Verhaltensmuster nun erkennen und ändern?

Im Schemacoaching haben wir es mit verschiedenen Modi zu tun. Die wir situationsbedingt abrufen. Ohne darüber nachzudenken. Manchmal kann es sein, dass wir auf etwas reagieren wie ein rebellisches Kind, manchmal aber auch wie ein trotziges, oder traurig verletztes Kind.
Manchmal erziehen wir unser Gegenüber wie strenge Eltern und weisen andere zurecht. Aus dem autoritären Eltern-Ich heraus. Oder wir erziehen uns selbst, weil wir keine Schwächen zulassen können und unser innerer Richter uns Tag ein Tag aus Vorschriften macht, wie wir uns zu verhalten haben. Wie viel Leistung wir bringen müssen, um auch nur ein bisschen stolz auf uns selbst sein zu dürfen.

Um Ihre eigenen Verhaltensmuster zu erkennen, müssen Sie diese nun erst einmal kennenlernen. Und ein Gespür dafür bekommen, wann Sie aus welchem Muster heraus agieren. 
Das schauen wir uns im Coaching gemeinsam an. Wir identifizieren Ihre Muster und Schemata und so werden Sie ganz schnell lernen diese selbst zu erkennen. Und zu üben aktiv entgegenzuwirken.

Das Ziel der Coachings ist das eigene Schema F zu verlassen und alle Muster und damit verbundenen Lebensfallen loszulassen und fortan ein gesundes und glückliches Leben zu führen. Aus dem eigenen Erwachsenen-Ich heraus gesteuert. Basierend auf Ihren eigenen Bedürfnissen. Ohne Unsicherheiten, Streit oder Verletzungen. Lernen Sie Ihr authentische ICH kennen und erfinden Ihr eigenes Leben neu! Unbeschwert. Ohne die alten Muster und Lebensfallen.

Für wen ist das Coaching gedacht?

  • Sie wollen in Ihrem Leben wirklich etwas verändern und die alten Muster loslassen?
  • Sie wollen Ihr inneres Kind verstehen lernen und Ihre angelernten Verhaltensmuster ändern?
  • Sie wollen endlich neue Wege gehen und Ihre Berufung selbstbestimmt leben?
  • Sie wollen alles, was Sie bis jetzt daran gehindert, hat loslassen – ohne dabei ein schlechtes Gewissen haben zu müssen?

Was bedeutet ein Coaching mit mir?

  • Zielführend und garantiert esoterikfrei
  • Klarheit in wenigen Stunden
  • Fokussierung auf ein neues Level der eigenen Persönlichkeit und individuellen Verhaltensweisen
  • Alte Blockaden lösen & Potenziale freilegen
  • Raus aus Schema F – rein in ein glückliches Leben

Schemacoaching in der Partnerschaft

Wie sagte Woody Allen einst so schön? „Zu zweit hat man Probleme, die man alleine nie hätte.“
Und wie recht er damit hatte … Aber… wollen Sie deshalb für immer alleine bleiben?

Im Endeffekt ist jeder von uns beziehungsfähig. Nämlich immer dann, wenn wir lernen an uns selbst zu arbeiten. Und uns unserer eigenen blinden Flecken und unbewussten Verhaltensweisen bewusst werden. Wenn wir lernen unser eigenes inneres Kind zu verstehen und unsere Verhaltensmuster zu ändern. Und unsere eigenen Bedürfnisse zu erkennen und diese auch von anderen wertschätzend einzufordern. Eine Partnerschaft kann nämlich immer nur dann funktionieren, wenn der Partner auch wirklich weiß was man sich wünscht und erwartet. Und dafür muss man es im ersten Schritt erst einmal selbst erkennen.

Je besser Sie sich selbst kennenlernen umso harmonischer und schöner wird Ihre Beziehung. Und zugleich auch ihr miteinander mit allen anderen Menschen in Ihrer Umgebung.

Trennung & Scheidung

Sie wundern sich jetzt vielleicht, warum ich diesen Punkt direkt unter dem einer glücklichen Partnerschaft schreibe.
Die Lösung hierzu ist ganz einfach… je besser Sie sich selbst kennenlernen umso mehr können Sie auch erkennen wer wirklich zu Ihnen passt und wer auch nicht.

Der Mensch an sich verändert sich. Ein Leben lang. Mit und ohne Coaching. Es würde also auch gar nichts nützen, wenn Sie sich an dieser Stelle jetzt gegen ein Coaching entscheiden.

Manchmal  kommen wir durch unseren persönlichen Veränderungsprozess an einen Punkt, an dem es nicht mehr passt. Und dann geht es darum das wertschätzend darzulegen und zu überlegen, ob man die Partnerschaft trotzdem gemeinsam weiterführen möchte. Was immer möglich ist, wenn beide Seiten sich offen aussprechen, was aus der jeweiligen Sicht nicht in Ordnung ist.

Oder aber man stellt gemeinsam fest, dass aus einer früheren großen Liebe in den letzten Jahren (nur noch) eine wunderschöne Freundschaft geworden ist. Aber eben nicht mehr. Und auch nicht weniger. Und so sucht man dann auf freundschaftlicher Ebene einen Weg aus dem gemeinsamen Leben. Eine Beziehung, oder Ehe, ohne Liebe macht auf Dauer nämlich nicht glücklich. Irgendwann würde daran dann sogar Ihre Freundschaft zerbrechen. Soweit sollte man es aber nie kommen lassen. Dann wäre nämlich alles kaputt. Es war aber doch auch einmal schön. Und daran sollten Sie festhalten. Niemals nur an den Dingen und Erinnerungen die alles Schöne kaputt machen.

Auf diesem Weg begleite ich Sie sehr gerne!

Kinder brauchen Struktur und viel Liebe

Kinder sind großartig! Ganz besonders so lange sie klein sind. Solange wir sie  herumtragen dürfen, sie unsere großen Finger mit ihren kleinen ganz festhalten und ihr Kopf auf unseren Schultern liegt, wenn sie auf uns einschlafen. Ein schöneres Gefühl und mehr Bindung gibt es nicht. Deshalb wünschen sich Eltern auch nichts sehnlicher als, dass es ein Leben lang so bleibt.

Kinder wünschen sich jedoch (leider) etwas ganz anderes. Um nicht zu sagen fast das Gegenteil. Ein Grundbedürfnis von Kindern ist, neben Liebe und Geborgenheit, nämlich die eigene Autonomie. Sie kommen sehr schnell in ein Alter, in dem sie beginnen, Dinge selbst machen zu wollen. Den Löffel beim Essen selbst halten, die Haube vom Kopf ziehen (egal wie kalt es draußen ist), den Kinderwagen zu verweigern und die Hand auf die Herdplatte zu legen. Egal wie oft man ihnen gesagt hat, dass sie das bitte nicht tun sollen.

Und sie lernen das Wort „nein“. Interessanterweise gleich einmal nach den Worten „Mama und Papa“.
Plötzlich sind diese kleinen wundervollen Geschöpfe, die vorher noch so schön auf unserer Schulter geschlafen haben, selbstbestimmte kleine Wesen die uns mit ihren beiden Lieblingswörtern „nein“ und „warum“ bis in ihre Pubertät teilweise an den Rand des Wahnsinns bringen können. Auch, wenn wir sie immer von ganzem Herzen lieben. Kinder fordern uns heraus.

Wie Eltern nun auf diese Herausforderungen reagieren formt ihre Kinder. Denn in diesen ersten frühen Jahren entstehen das individuelle Selbstbild und die Glaubenssätze Ihrer Kinder. Hier wird durch Ihr Verhalten der Eltern der Grundstein für das ganze spätere Leben gelegt. Und Sie werden unbewusst Fehler machen. Weil ihre eigenen Kinder nämlich auch permanent Ihr eigenes individuelles Kinder-Ich aktivieren. Und Sie dann unbewusst aus Ihrem „Kinder-Ich“ heraus reagieren. Anstatt aus dem „Erwachsenen-Ich“ und dem „Eltern-Ich“.

Je besser Sie sich in dieser Lebensphase Ihrer heranwachsenden Kinder nun selbst kennenlernen und wir im Coaching gemeinsam erarbeiten, wie Sie das Ganze nun aus Ihrem eigenen „Erwachsenen und Eltern-Ich“ heraus gestalten können umso harmonischer wird sich der Entwicklungsprozess mit Ihren Kindern und zugleich auch Ihrem Partner gestalten. Denn wir wissen alle wie lange der Weg vom ersten „nein“ bis hin zum Ende der Pubertät ist. Ich helfe Ihnen dabei diesen gemeinsamen Weg so schön wie möglich zu gestalten.
Je besser Sie nämlich sich selbst und Ihre eigenen Glaubenssätze und Bedürfnisse kennen umso harmonischer dürfen Ihre Kinder aufwachsen.  Und umso entspannter werden Sie dabei sein.

Kinder unter Spannung

Heute ist es nicht mehr leicht ein Kind zu sein. Stress in der Schule, ein enormer Leistungsdruck und anstatt in der Freizeit wie früher mit Freunden im Wald zu spielen der ständige Blick auf’s Handy und in die Sozialen Medien.

Für Eltern ist das heute ebenso eine neue, oftmals noch ungewohnte, Herausforderung mit all diesen Dingen umzugehen. Weil Kinder sich nämlich automatisch so verhalten wie ihre Eltern. Sie spiegeln Sie. Tagtäglich. Und vor Jahr zu Jahr etwas mehr.
Wenn Kinder nun zum Beispiel jeden Tag erleben, dass Mama und Papa schon beim Frühstück gestresst sind und anstatt miteinander zu reden bereits die ersten Mails am Smartphone beantworten fehlt Kindern die Basis. Und ganz besonders auch ein vertrauter Gesprächspartner.

Kinder haben nämlich, ebenso wie Erwachsene, oft Sorgen. In der Schule, mit Freunden, mit Herausforderungen die an sie gestellt werden und vor denen sie Angst haben. Und je leistungsorientierter die Eltern sind, umso mehr Druck machen sich auch die Kinder.

Wenn zu Hause dann die Struktur fehlt, oder sich Eltern sogar trennen und scheiden lassen, fühlen sich die Kinder ganz besonders alleine.
Und suchen sich oft Wege um doch endlich Aufmerksamkeit zu bekommen. Genau diese Wege sind dann aber meist eine enorme Herausforderung für die Eltern, weil die Kleinen und schon etwas Größeren dann meist sehr kreativ sind in ihrer Herangehensweise Aufmerksamkeit zu bekommen.
Und teilweise fühlen sich dann beide Seiten, getrennt voneinander, komplett hilflos und machtlos und entfernen sich so immer noch mehr voneinander.

Genau das sollte aber auf keinen Fall passieren! Weil Kinder ganz viel Geborgenheit brauchen. Und Liebe! Egal in welchem Alter. Ob noch in der Volksschule, oder schon in der Pubertät.

Manchmal braucht es dafür dann einfach einen neutralen und lösungsorientierten Blick von außen. Um für beide Seiten, Eltern und Kind(er), da zu sein. Zuzuhören und zu übersetzen. Oftmals hat man nämlich einfach nur verlernt miteinander zu reden und sich gegenseitig verständnisvoll zuzuhören, sondern sich stattdessen ins eigene Schneckenhaus, basierend auf den eigenen Schemata, zurückzuziehen und auf stur zu schalten.
Als ob man, wenn der andere gerade spricht, mit zugehaltenen Ohren ganz laut singen würde, um ja nichts zu hören.

Gemeinsam bekommen wir das aber ganz bestimmt wieder hin! Sie sind eine Familie. Und mit ein paar kleinen Übersetzungen an der einen, oder anderen, Stelle und ein paar Erklärungen sowie eigenen Erkenntnissen warum die Kommunikation und das Verhalten des jeweils anderen für einen selbst so absolut unnachvollziehbar ist, werden Sie auch wieder ein harmonisches, glückliches Familienleben führen. Davon bin ich überzeugt!