Psychosomatik

Wenn der Körper für die Seele spricht –
psychosomatische Beschwerden verstehen und behutsam lösen.

Wenn sich die eigene Gesundheit anders anfühlt, als es die
Befunde zeigen

Es gibt Momente, in denen der Körper Signale sendet, die sich medizinisch nicht eindeutig einordnen lassen. Die Untersuchungen sind unauffällig, die Werte im Normbereich und trotzdem sind da diese spürbaren Beschwerden. Anhaltende Schmerzen, ein permanentes Gefühl von Erschöpfung, Herzklopfen, Verdauungsprobleme, Schlafstörungen, Rückenschmerzen, ein Tinnitus, Schwindel oder Atemnot, um nur einige zu nennen.

Viele Menschen erleben in solchen Situationen eine stille und anhaltende Verunsicherung. Sie spüren, dass etwas mit ihnen nicht stimmt, können es aber nicht genau benennen. Ärztlich gelten sie als „gesund“, und doch fühlt es sich nicht so an. Dieses Spannungsfeld kann einem nach und nach alle Kräfte rauben, den Alltag massiv beschweren und das Vertrauen in den eigenen Körper erschüttern.

„Der Körper spricht – manchmal leise, manchmal laut. Meine Aufgabe ist es, gemeinsam mit Ihnen zuzuhören.“

Fachliche Kompetenz
Nutzen und Mehrwert der Einparteien-Mediation

Die Sprache des Körpers
verstehen lernen

Durch mein postgraduales Studium zur klinischen Psychologin und meine psychotherapeutische Arbeit betrachte ich körperliche Symptome immer im seelischen und auch im biografischen Kontext. Denn psychosomatische Beschwerden sind oftmals der Ausdruck einer inneren, meist unbewussten, hohen Belastung, die sich ihren Weg mit der Zeit über den Körper sucht, um so endlich gesehen und wahrgenommen zu werden.

Manchmal sind es alte Erfahrungen, verdrängte Verletzungen und frühere Traumata, manchmal ist es ein aktueller Stress der diese Verletzungen wieder re-traumatisiert, manchmal sind es ungelöste Konflikte oder unbewusste Muster, die den Körper in ständiger Alarmbereitschaft halten, weil er diese Bereitschaft früher erlernen musste, um sich selbst zu schützen. Bei psychosomatischen Beschwerden wird der Körper zum Botschafter der Seele und macht all’ das sichtbar und vor allen Dingen auch spürbar, was bislang im Inneren verdeckt und ungehört blieb.

Gemeinsam gehen wir diesen Fragen nach:

Welche unbewusste Botschaft steckt hinter Ihren Symptomen?

Welche unbewussten / verdeckten Konflikte verbergen sich möglicherweise dahinter?

Welche inneren und äußeren Faktoren beeinflussen sie?

Wie können Körper und Seele wieder in ein tragfähiges Gleichgewicht kommen?

Wissenschaftlich fundiert und achtsam begleitet

In meiner Arbeit verbinde ich psychodynamische Verfahren, um unbewusste Zusammenhänge zu erkennen, mit schematherapeutischen Ansätzen, um hinderliche und dysfunktionale Muster zu verändern. Ergänzend fließen Elemente aus der Mind-Body-Medizin ein, die Körper und Geist gezielt in einen inneren Dialog bringen.

So entsteht ein Raum, in dem Symptome nicht nur gelindert, sondern in ihrer Ursache verstanden werden. Mit dem Ziel, eine nachhaltige Entlastung und Stabilität basierend auf der eigenen Ich-Stärke zu erreichen.

Eine Auswahl an Themen,
die ich begleite

Die folgende Übersicht zeigt nur einen Ausschnitt der Themen, mit denen Menschen zu mir kommen. Psychosomatische Beschwerden können sehr individuell sein und sich bei jedem Menschen unterschiedlich zeigen. Auf körperlicher und seelischer Ebene oder in einer Mischung aus beidem.

chronische Schmerzen ohne organischen Befund

Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Reizdarm, Übelkeit, Magendruck

Herz-Kreislauf-Symptome wie Herzklopfen, Blutdruckschwankungen oder Schwindel

Atembeschwerden ohne organische Ursache, Engegefühl in der Brust

Hörsturz, Tinnitus, Schwindel

Anhaltende Erschöpfung, Müdigkeit und Energiemangel

Muskelverspannungen, diffuse Missempfindungen, innere Unruhe

Psychische Belastungen wie Stress, Überforderung, Trauer oder Angstzustände, die sich körperlich bemerkbar machen

Begleitende Unterstützung in Lebenskrisen, bei Trennung, Verlust oder tiefgreifenden Veränderungen

Mentale Gesundheit bei Jugendlichen
Auch Kinder und Jugendliche können psychosomatische Symptome entwickeln. Oftmals als Reaktion auf schulischen Druck, familiäre Spannungen, Veränderungen im Freundeskreis oder andere Belastungen. Manche zeigen dies durch Bauch- oder Kopfschmerzen, Schlafprobleme, eine vermehrte Gereiztheit, andere ziehen sich zurück oder wirken dauerhaft bedrückt und traurig. In meiner Arbeit mit Kindern und jungen Menschen schaffe ich einen geschützten Rahmen, in dem sie sich öffnen dürfen und lernen ihre eigenen Gefühle zu verstehen und Strategien zu entwickeln, um diese Belastungen getragen von der eigenen Ich-Stärke und Selbstwirksamkeit besser zu bewältigen.

Ein Raum, in dem Sie sich verstanden fühlen dürfen

In meiner Praxis ist es selbstverständlich, Ihre Beschwerden ernst zu nehmen. Hier geht es darum, Ihnen zuzuhören, Sie zu verstehen und gemeinsam mit Ihnen Wege zu finden, wie Ihr Körper und Ihre Seele wieder miteinander im Einklang sein können. Ohne weiter über Schmerzen reden zu müssen.