Psychotherapie (HPG)

Psychologische Medizin, Psychodynamik & Schematherapie – komplexe Zusammenhänge verständlich gemacht.

Selbstreflexion und Lösung innerer Konflikte durch Einparteien-Mediation

Mein Schwerpunkt ist es, die feinen Verbindungen zwischen Körper und Seele
zu verstehen

In meinem Studium der Psychologie und klinischen Psychologie habe ich mich intensiv mit Themen beschäftigt, die heute den Kern meiner Arbeit bilden: die psychologische Medizin und psychosomatische Krankheitsbilder aus psychodynamischer Sicht.

Mich hat immer fasziniert, wie eng Körper und Seele miteinander verwoben sind und wie der Körper zu sprechen beginnt, wenn seelische Belastungen keinen anderen Weg finden. Manchmal sind es Spannungen, Schmerzen oder Erschöpfung, manchmal Herzklopfen, Magenbeschwerden oder Atemnot und oft gibt es keinen medizinischen Befund, der diese Symptome vollständig erklärt.

Während meiner Ausbildung habe ich gelernt, diese feinen Zusammenhänge zu erkennen. Wie innere Konflikte, alte Verletzungen oder unbewusste Gefühle und innere Konflikte in körperliche Reaktionen und Schmerzen übersetzt werden.

Die tieferen Schichten behutsam erforschen und aufdecken

Ein wichtiger Bestandteil meines Schwerpunktes ist die Arbeit mit den Ansätzen der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD). Dabei geht es darum, die verborgenen Dynamiken in einem Menschen zu verstehen, die hinter seinen jeweiligen Symptomen wirken wie beispielsweise Beziehungsmuster, die sich immer wiederholen, innere Abwehrmechanismen, die einen schützen sollen, oder unbewusste Konflikte, die so lange verdrängt wurden, dass sie sich nur noch körperlich bemerkbar machen können.

Der Körper wird hier zum Übersetzer der Seele und drückt all das aus, was zu lange ungehört und unbeachtet blieb. Manchmal ganz leise und subtil, manchmal deutlich und unübersehbar und manchmal so laut, dass es einem die gesamte Lebensqualität nimmt.

Warum dieses Verständnis
heilsam ist

In dem Moment, in dem wir die unbewussten Anteile hinter Ihren Beschwerden erkennen, beginnt ein Prozess, in dem Sie lernen, sich selbst auf einer tieferen Ebene zu verstehen. Sie werden klarer sehen und erkennen, warum bestimmte Symptome immer wiederkehren und in bestimmten Situationen sogar stärker werden.

Dr. Sabine Viktoria Schneider
Das behutsame und selbstreflektierte Verständnis dieser inneren Zusammenhänge kann helfen, zum Selbstschutz erlernen, Abwehrreaktionen liebevoll zu lockern und den Druck im eigenen Innen zu reduzieren. So können Emotionen, die bisher noch keinen Raum hatten, auftauchen und bewusst wahrgenommen werden. Jedoch nicht, um einen wie bisher zu überfordern, sondern um endlich verstanden, gefühlt und verarbeitet zu werden. Denn oft ist es genau dieser Moment, in dem der Körper lernt, nicht mehr länger so laut sprechen zu müssen, weil die Seele wieder jenes Gehör findet, das sie braucht, um die tiefen Verletzungen verarbeiten zu können.

Ein heilsamer Raum für das, was bisher verborgen war

In meiner Praxis geht es nicht nur darum, Symptome zu lindern, sondern insbesondere auch darum, das dahinterliegende Erleben zu verstehen. Das bedeutet, in einem geschützten Rahmen gemeinsam wahrzunehmen, welche Botschaften Ihr Körper sendet, welche inneren Geschichten er erzählt, welche unbewussten Konflikte die Seele belasten und wie Sie all das in eine Sprache übersetzen können, die Heilung möglich macht.

Bei mir dürfen Sie mit allem da sein, was Sie fühlen. Auch mit dem, was Sie vielleicht selbst noch nicht genau benennen können. Und manchmal beginnt Heilung genau in diesem einen Moment wenn etwas, das zu lange im Verborgenen lag, endlich gesehen und verstanden werden darf.

Psychosomatik: Die Verbindung von Körper und Geist verstehen

Wenn die Seele Gehör findet

Es gibt Zeiten im Leben, in denen das innere Gleichgewicht ins Wanken gerät. Vielleicht ist da eine Traurigkeit, die einfach nicht vergeht. Eine Angst, die den Alltag eng werden lässt. Ein Erschöpfungszustand, der auch in Ruhephasen bleibt. Oder körperliche Symptome, für die es keine eindeutige medizinische Erklärung gibt und die doch Tag für Tag spürbar sind und die Lebensqualität massiv einschränken.

Manchmal sind es plötzliche Ereignisse wie eine Trennung, ein Verlust oder ein Konflikt, der alles verändert. Manchmal sind es Erfahrungen, die schon sehr lange zurückliegen und an die man eigentlich gar nicht mehr denkt, die aber doch noch immer leise und unaufhörlich im Hintergrund mitwirken. Und manchmal ist es einfach dieses diffuse Gefühl, sich selbst nicht mehr richtig zu kennen oder zu verstehen und das Vertrauen in den eigenen Körper zu verlieren.

In solchen Momenten kann eine psychodynamische Psychotherapie ein Ort sein, an dem das, was lange ungehört blieb, endlich seinen Ausdruck finden darf. In einem geschützten Rahmen, in dem Sie nicht wie sonst im Außen funktionieren müssen, sondern einfach so sein dürfen, wie Sie sind. Mit all ihren Emotionen und Herausforderungen.

Manchmal beginnt Heilung in dem Moment, in dem wir es wagen, uns mit allem zu zeigen. Und erleben dürfen, dass wir damit nicht alleine sind.

Mein therapeutischer Ansatz – verbunden, behutsam, fundiert

In meiner Arbeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie verbinde ich verschiedene wissenschaftlich fundierte Ansätze, um Ihnen auf eine Weise zu begegnen, die sowohl tiefgehend und behutsam als auch individuell passend ist:

Psychodynamische Verfahren, um unbewusste Konflikte, frühere Traumata, alte Verletzungen und wiederkehrende Beziehungsmuster zu erkennen und zu verstehen.

Schematherapie, um hinderliche Glaubenssätze zu verändern, neue Sichtweisen zu entwickeln und gesündere Reaktionsmuster aufzubauen.

Elemente der Mind-Body-Medizin, um Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen.

Wissen aus der Klinischen Psychologie und psychosomatischen Medizin, um auch die Zusammenhänge zwischen seelischen Belastungen und körperlichen Symptomen zu erfassen.

Dieses Zusammenspiel ermöglicht es uns, nicht nur an der Oberfläche Ihrer ganz persönlichen Themen zu arbeiten, sondern auch die tiefen und unbewussten Ursachen Ihrer Belastungen zu erkennen, behutsam aufzudecken und zu verändern.
Selbstreflexion und Lösung innerer Konflikte durch Einparteien-Mediation
Mentale Gesundheit bei Jugendlichen

Eine Auswahl an Themen, die ich begleite

Menschen suchen meine Unterstützung in ganz unterschiedlichen Situationen, unter anderem bei:

psychosomatischen Beschwerden ohne organischen Befund

Depressionen und anhaltender Traurigkeit

Angststörungen und Panikattacken

Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Binge Eating)

Traumafolgestörungen und belastenden Lebenserfahrungen

Schlafstörungen, innerer Unruhe und Erschöpfung

Belastungen durch Trennung, Verlust oder familiäre Konflikte

wiederkehrenden Beziehungsmustern, die einschränken oder belasten

dem Gefühl, sich selbst oder den eigenen Weg verloren zu haben

Auch Kinder und Jugendliche finden in meiner Praxis einen Ort, an dem sie so sein dürfen, wie sie sind. Viele von ihnen tragen in ihren kleinen Seelen heute bereits enorme Belastungen mit sich, die man ihnen von außen oft gar nicht ansieht. 

Sei es ein massiver schulischer Druck, zu hohe Erwartungen, eine ständige Erreichbarkeit und durch die sozialen Medien forcierte Transparenz, aber auch familiäre Veränderungen oder Erlebnisse, die ihnen Angst machen. Weil sie noch nicht gelernt haben aus ihrer eigenen Selbstwirksamkeit heraus zu agieren.

Manchmal zeigt sich dieser innere Druck in Rückzug, in Reizbarkeit oder in Stimmungsschwankungen. Manchmal spricht auch der Körper für sie. Beispielsweise mit Bauchschmerzen, Kopfschmerzen oder anderen Beschwerden, für die es keine klare medizinische Ursache gibt und die die kleinen Kinderseelen gleich hilflos zurücklassen wie uns Erwachsene, wenn wir die Erfahrung machen müssen, unserem Körper nicht mehr vertrauen zu können.

In meiner Arbeit dürfen Kinder und Jugendliche all das aussprechen und ausdrücken, was sie bewegt. Auch dann, wenn sie selbst noch gar nicht genau wissen, wie sie es benennen sollen. Ich höre ihnen zu, nehme ihre Gefühle ernst und unterstütze sie dabei, Wege zu finden, die Sicherheit, innere Stärke und das Vertrauen in sich selbst wachsen lassen und sich ihrer eigenen Ich-Stärke und Selbstwirksamkeit bewusst zu werden.

Psychotherapie bedeutet für mich …

… mehr als nur über Probleme zu sprechen. Es geht darum, die Sprache meiner Patientinnen und Patienten zu verstehen, in der Ihre Seele und Ihr Körper miteinander kommunizieren. Denn manchmal drückt der Körper nur aus, was die Seele nicht sagen kann. Und diese Botschaften wollen endlich gehört werden. Indem wir gemeinsam erforschen, was Ihnen Ihre Symptome oder Gefühle vielleicht schon lange zu erzählen versuchen. Durch diesen Prozess kann sich nämlich etwas in Bewegung setzen und die innere Anspannung lässt nach, die tief verankerten Ängste werden endlich greifbarer und damit weniger bedrohlich, und es entsteht ein Raum für neue, heilsame Erfahrungen.

Hier geht es nicht darum, sich zu verändern, nur um wieder für andere zu „funktionieren“, sondern darum, zu verstehen und das eigene selbst wahrzunehmen und zu fühlen. Und aus diesem Verstehen heraus dann Schritte zu gehen, die zu Ihnen und Ihrem Leben passen. Ohne es weiterhin nur allen anderen recht zu machen.

Dr. Sabine Viktoria Schneider