Seminare
Erfahrungsräume für Wissen, Achtsamkeit
und persönliche Entwicklung.
Schmerz ohne Diagnose –
den eigenen Körper verstehen lernen
Manchmal zeigt sich das, was wir innerlich erleben, nicht in Worten sondern im Körper. Ein Druck in der Brust, eine bleierne Müdigkeit, Magenprobleme, Verspannungen, ein Tinnitus, Schwindel und Schlafstörungen, um nur einige Beschwerden zu nennen.
Manche dieser Beschwerden halten lange an und verändern die gesamte Lebensqualität, obwohl es dafür medizinisch keinen eindeutigen Befund gibt.
Meist beginnt dann eine lange Suche nach Ursachen, geprägt von vielen Untersuchungen, nach Erklärungen und nach einem ersehnten Weg zurück ins eigene Gleichgewicht und zur inneren Balance. Ohne Angst vor Schmerzen haben zu müssen.
Dieses Seminar lädt Sie dazu ein, die feine Verbindung zwischen seelischem Erleben und körperlichen Prozessen zu verstehen und zu entdecken, welche Möglichkeiten Sie haben, diesen Kreislauf zu beeinflussen.
Dabei fließen Erkenntnisse aus der Psychodynamik und Schematherapie, der Stressforschung, der Ernährungs- und Präventionsmedizin sowie der Mind-Body-Medizin zusammen zu einem klaren, greifbaren Bild, das sowohl wissenschaftlich fundiert als auch im eigenen Erleben nachvollziehbar ist.
Wenn der Körper für die Seele spricht
Wissenschaftlich fundierte Sicht auf psychosomatische Zusammenhänge
Psychodynamische Hintergründe von unbewussten Konflikten, Abwehrmechanismen und emotionalen Verdrängungen
Verstehen lernen, wie biografische Erfahrungen körperliche Reaktionen prägen
Unbewusste Konflikte, frühe Erfahrungen und Traumata
Manche Belastungen, die wir heute spüren, haben ihren Ursprung weit zurück in der Vergangenheit. Oft sind es Erlebnisse, an die wir uns kaum noch erinnern oder von denen wir glauben, längst über sie hinweg zu sein. Doch die Seele vergisst nichts und speichert diese Erfahrungen, die damals zu groß, zu schmerzhaft oder zu überwältigend waren in unserem Körper ab.
Diese abgespeicherten, nicht verarbeiteten Gefühle und Erlebnisse wirken dann über viele Jahre und Jahrzehnte im Hintergrund weiter und beeinflussen unser Leben bis heute. Sie haben Einfluss darauf, wie wir reagieren, fühlen und denken. Dabei können sie unser Nervensystem in einem Zustand ständiger Alarmbereitschaft halten. Wenn diese innere Spannung jedoch keinen anderen Ausdruck findet, beginnt der Körper oftmals, für die Seele zu sprechen. Mit Schmerzen, Erschöpfung, Verspannungen oder anderen Symptomen, die sich medizinisch nicht eindeutig erklären lassen.
In diesem Seminar schaffen wir gemeinsam einen Raum, um diese inneren Zusammenhänge wahrzunehmen und zu lernen sie zu verstehen. Ganz ohne Druck (davon haben Sie sich selbst wahrscheinlich schon viel zu lange zu viel gemacht) und ohne Bewertung. In einem geschützten Rahmen, in dem verdeckte Themen leise und behutsam sichtbar werden dürfen und der individuelle Heilungsprozess sanft und liebevoll angestoßen wird. Dabei können folgende Bereiche eine wichtige Rolle spielen:
Frühe Bindungserfahrungen, die uns prägen, wie wir Nähe, Vertrauen und Sicherheit empfinden.
Traumatische Erlebnisse, die im Körper Spuren hinterlassen haben und das Nervensystem bis heute dauerhaft beeinflussen.
Frühkindliche Erfahrungen, die unsere Selbstwahrnehmung und unser Stressverhalten formen.
Verdeckte innere Konflikte, die unbewusst Energie binden und uns erschöpfen.
Ernährung und psychische
Gesundheit
Der Einfluss unserer Ernährung auf die hormonelle Balance und psychische Stabilität
Wichtige Nährstoffe für unser Nervensystem: Magnesium, B-Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, Eisen, Zink
Darm-Hirn-Achse: Wie Darmflora und Verdauung unsere Stimmung, Belastbarkeit und unser Immunsystem beeinflussen
Individuelle Laboranalyse
Die Auswertung Ihrer morgendlichen Blutprobe bildet eine wichtige Grundlage für den Nachmittagsteil des Seminars.
Hier werden sie nicht isoliert betrachtet, sondern in Verbindung gesetzt mit den psychodynamischen und psychosomatischen Erkenntnissen aus den anderen Seminarabschnitten. Dadurch entsteht ein individuelles, ganzheitliches Bild, das sowohl hormonelle und biochemische Prozesse als auch seelische Hintergründe berücksichtigt und zeigt, an welchen Punkten gezielte Veränderungen eine gute Entlastung bringen können.
Die eigene Stressachse analysieren verstehen lernen
Um das Zusammenspiel von Körper und Seele sichtbar zu machen, betrachten wir auch die biologischen Grundlagen ganz individuell.
Am Morgen des Seminartages wird eine Blutabnahme durch ein Partnerinstitut durchgeführt. Dabei werden nicht nur die zentralen Stresshormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin gemessen und ausgewertet,sondern auch weitere relevante Parameter wie beispielsweise Serotonin, Dopamin, Oxytocin, Melatonin, Insulin, Vitamin D, Vitamin B12, Eisen, Schilddrüsenhormone und Entzündungsmarker.
Die erhobenen individuellen Werte geben uns Aufschluss darüber, wie sehr der Körper aktuell unter Belastung steht, wie gut er regenerieren kann und wo eine gezielte Unterstützung durch Substitution möglich ist und dem Körper gut tut.
Die erhobenen individuellen Werte geben uns Aufschluss darüber, wie sehr der Körper aktuell unter Belastung steht, wie gut er regenerieren kann und wo eine gezielte Unterstützung durch Substitution möglich ist und dem Körper gut tut.
Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (HPA-Achse) als Schaltzentrale der Stressreaktion
Akute vs. chronische Stressreaktion – wann der Körper nicht mehr abschalten kann
Einige Hormone im Detail:
- Cortisol – Stressregulation, Entzündungsprozesse, Schlaf, Gewicht, Stimmung
- Adrenalin & Noradrenalin – Alarmbereitschaft, Herz-Kreislauf-Steuerung
- Serotonin & Dopamin – emotionale Stabilität, Motivation, Antrieb
- Oxytocin – Bindung, Vertrauen, Regeneration
- Melatonin – Schlaf-Wach-Rhythmus, nächtliche Erholung
- Insulin – Energiehaushalt, Blutzuckerbalance
Neue Wege für Körper und Seele finden
In diesem Teil des Seminars geht es darum, die Verbindung zwischen den körperlichen Signalen und den seelischen Hintergründen nicht nur zu verstehen, sondern auch erste Schritte in eine neue Richtung zu gehen.
Wir nehmen die Erkenntnisse aus den vorangegangenen Themen wie beispielsweise die unbewussten Konflikte und frühen Erfahrungen, die individuellen Stressreaktionen, hormonellen Zusammenhänge, Ernährungsfaktoren und individuellen Laborwerte und verweben diese nun zu einem ganzheitlichen, persönlichen Ansatz.
Denn oft sind es nicht die großen, radikalen Veränderungen im Leben, die einen Unterschied machen, sondern vielmehr die kleinen, bewussten und liebevollen Impulse, die sowohl unseren Körper als auch unsere Seele erreichen. Dabei schauen wir auf das, was uns einen inneren Halt und ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit gibt, unser eigenes Ich wieder stärkt und Schritt für Schritt unseren über Jahr hinweg aufgebauten inneren Druck löst.
Wir arbeiten unter anderem daran:
Sanftes Lösen von verdeckten Konflikten und alten Bindungsmustern, die unbemerkt Stress im Nervensystem erzeugen
Trauma-sensible Stabilisierung, um dem Körper Sicherheit zu geben und das Nervensystem zu beruhigen
Erkennen und Unterbrechen wiederkehrender Belastungsmuster, die Energie binden und Entspannung verhindern
Verbindung von psychologischen und gesundheitswissenschaftlichen Strategien, um hormonelle Balance, Nährstoffversorgung und seelische Stabilität gleichzeitig zu fördern
Ressourcenorientierte Begleitung, die das innere Gleichgewicht stärkt und die Selbstwahrnehmung vertieft.
Dieses Seminar öffnet Ihnen einen Raum, in dem Sie verstehen lernen, wie eng Körper und Seele miteinander verbunden sind und wie das Erkennen der eigenen psychosomatischen Zusammenhänge der erste Schritt zu mehr innerer Ruhe, Gesundheit und mehr unbeschwerter Lebensfreude sein kann.
Nächster geplanter Termin: Frühjahr 2026
